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Seit ich mich mit dem Buddhismus befasse , wird mir Vieles in unserem Leben klarer. Fluch und Segen des Menschseins
Mittlerweile ist es schon mehrere Vollmonde her, dass die Beiden von uns gingen. In den nun glücklicherweise wieder mehr werdenden Momenten, wo ich mich in mich zurückziehen kann, tauchen immer mehr schmerzhafte Momente auf. Auf der einen Seite bin ich glücklich über diese Momente. Es zeigt mir, dass die Jobwechsel in dieser Zeit der richtige Schritt war, ich bin nun in der Lage auch richtig zu trauern. Auf der anderen Seite wird mir aber auch immer mehr bewusst. Was treiben wir Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts oder 3. Jahrtausends eigentlich auf unserem Planeten? Wir laufen mit Scheuklappen herum, interessieren uns nicht mehr für den- oder diejenigen die neben uns leben. Wir vernichten unseren Planeten, unsere Heimat. Kernkraft, falsch verstandener Kommunismus, „soziale Marktwirtschaft zum Wohle weniger“, wie es auch in unserem schönen Deutschland zu dieser Zeit vorherrscht. Die Politiker erhöhen sich ihre Diäten im Halbjahresrhythmus, die Entlastung derjenigen, die den Staat eigentlich bezahlen wird auf die Zeit hinausgeschoben, in der die Staatsverschuldung getilgt sein soll, alles nur leere Versprechen?! Die Schere zwischen arm und reich geht auch in der eigentlichen Wohlstandsgesellschaft der westlichen Welt unserer Zeit immer weiter auseinander. Mittlerweile denke ich, dass die ganzen Probleme dieser Erde nur noch in den Griff zu bekommen sind, durch eine einheitliche „Weltregierung“. Eine einheitliche Währung, eine Regierung, die die gesamten Belange aller auf unserem Planeten berücksichtigen, wie Ernährung und der Gleichen. Um abzuschaffen, wovon wir abhängig sind… von Spekulanten an der Börse, sinkenden Rohstoffvorräten und der dadurch bedingt steigenden Preisen. Dass Alternativen geschaffen werden zu den Preistreibern, wie alternative Fortbewegungsmittel oder alternative Energieerzeugungsmittel, wie Windkraft, Energie aus den Meeren oder sonstigen Mitteln, wovon der Normalsterbliche bis Dato noch keine Ahnung hat.
Das Bevölkerungsreichste Land der Erde ist mit einem falsch verstandenen Kommunismus unterwegs und ist auf dem Wege, ganze Kulturen zu vernichten, da diese sich richtigerweise dagegen auflehnen. Politische Umerziehung ist hier das Schlagwort. Sie werden gezwungen, ihren geistigen Führer zu diffamieren. Sollten sie nicht machen, was ihre politischen Führer verlangen, drohen ihnen, ihren Familien und Freunden Repressalien wie Folter und/oder lange Gefängnisstrafen, oder es kommt noch schlimmer...
Ich selbst befasse mich seit einigen Jahren mit dieser Lehre „Buddhismus“. Die ja frei übersetzt bedeutet: „Wie die Dinge sind“. Diese öffnet einem das Tor zum Verständnis der Dinge die uns umgeben und zeigt uns den Weg zu unserem Selbst, sowie dem Weg dahin, wie wir ein harmonisches Zusammenleben bewerkstelligen können. Damit wir dies hinbekommen, müssen wir nur unsere Scheuklappen wieder ablegen und beginnen, uns zunächst mit uns selbst, und schließlich mit unseren Nächsten und Nachbarn zu befassen, auf sie zugehen und wieder die Spirale der Menschlichkeit in Gang bringen. Wenn wir lernen, mit uns selbst glücklich und zufrieden zu sein, uns selbst anlächeln können, sind wir auch in der Lage andere anlächeln zu können. Unser gegenüber ist schließlich immer nur ein Spiegel unserer Selbst. Da ein jeder jedoch nur soviel tun kann, dass es in seine Nachbarschaft gelangt, müssen wir lernen, mit den Dingen zufrieden zu sein die wir haben. Bei mir ist es oftmals das Erblicken einer schönen Blüte, das Genießen des Wetters, egal wie es ist, und vor allem das Genießen des Augenblickes, denn wir haben Nichts als diesen Augenblick (Vergangenes ist vorbei und Künftiges ist noch nicht). Dabei habe ich sehr viel von den Pflanzen und Tieren um mich gelernt. Sie nehmen die Dinge einfach wie sie sind. Ist viel Sonne da, wachsen die Pflanzen und blühen. Ist viel Regen da, freuen sie sich an Nahrungsreichtum für die Wurzeln. Die Tiere verkriechen sich oder sind da. Je nach der Wetterlage. Man kennt es nicht, dass sie schlecht drauf sind wie wir. Regnet es, sind die Stubentiger drinnen, scheint sie Sonne, sind sie draußen, doch sie beklagen sich nicht. Fällt Ihnen was auf?! Sie sind zufrieden, in jedem Augenblick! Und was sind wir?! Wir beklagen uns über zu viel Hitze, zu viel Kälte, es regnet zu viel… usw. Wir können es eh nicht ändern, also, warum beklagen wir uns?
Viele Probleme, die uns belasten, entstehen selten aus uns selbst. In der heutigen multimedialen Landschaft wird uns vorgegaukelt wie wir sein sollten, was wir alles haben müssen, damit wir uns wohl fühlen. Das beginnt bei dem Schlankheitswahn, viele Models leiden an Unterernährung, leider sterben auch einige dadurch. Bolemie ist in diesen Kreisen an der Tagesordnung. Und diese Kreise schleichen sich auch in unser Leben. Schauen wir uns doch beispielsweise bei den jungen Mädchen um, die auf der Suche nach ihrem Weg über Vorbilder stolpern. Diese sind nun nicht mehr im engsten Kreise zu finden, die natürlich am ehesten zu Ihrem Weg passen würden, allein durch die Familiengeschichte und ihre Gene bestimmt. Durch das Fernsehen, durchs Internet kommen viele schöne Frauen zu uns. Mangels Perspektive, oftmals durch die Wege der eigenen Eltern oder Verwandten bedingt, werden neue Vorbilder gesucht und so handeln viele junge Mädchen entgegen dem was und wie sie eigentlich sind. Sie hungern sich zurecht, um den Ansprüchen gerecht zu werden, kommen dann nicht weiter und fallen in ein noch tieferes Loch. Mit dieser Vorgaukelei wird den Menschen die Eigenverantwortung genommen. Wir müssen sein wie andere, unser Selbst findet kaum mehr statt, wir verleugnen uns oder erkennen uns selbst gar nicht mehr, und das alles zum Wohle des Profites.
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